DJK Neckarhausen 1912 e.V.

Breitensport in Edingen-Neckarhausen

Satzung

I. Name und Wesen
II. Ziele, Aufgaben und Pflichten
III. Mitgliedschaft
IV. Organe
V. Austritt aus dem DJK-Bundesverband sowie dem DJK-Diözesanverband Freiburg
VI. Auflösung

Ehrenordnug
Beitragsordnung

I. Name und Wesen

1. Der Verein führt den Namen Deutsche Jugendkraft Neckarhausen e.V. (kurz: DJK Neckarhausen e.V.).Er ist gegründet im Jahre 1912 (Wiedergegründet 1953 Rechtsnachfolger des 1935 durch die NS- Behörde aufgelösten Vereins DJK 1912 Neckarhausen)

2. Der Verein ist Mitglied des DJK Sportverbandes Deutsche Jugendkraft, des katholischen Bundesverbandes für Leistungs- und Breitensport und des DJKDiözesanverbandes Freiburg. Er untersteht dessen Satzung und Ordnungen. Diese Vereinssatzung unterliegt der Genehmigung des DJKDiözesanverbandes. Der Verein führt die DJK-Zeichen. Seine Farben sind blau/weiß.

3. Der Verein ist Mitglied des Badischen Sportbundes bzw. der Fachverbände und untersteht zugleich deren Satzungen und Ordnungen mit gleichen Rechten und Pflichten.

4. Die Sportpflege des Vereins richtet sich grundsätzlich nach den Bestimmungen des Amateursports. Ausnahmen regeln sich nach den Bestimmungen des betr. Fachverbandes im Einvernehmen mit dem DJK Bundesverband und dem DJK-Diözesanverband.

5. Der Verein ist Jugendpflegeorganisation für die DJK- Sportjugend, ist Bildungsgemeinschaft für die jugendlichen und erwachsenen Mitglieder. Der Verein fördert die Jugendarbeit, wobei er die Eigenstellung der DJKSportjugend anerkennt. Die Vereinsjugendordnung, die für die DJKSportjugend verbindlich ist, ist Bestandteil dieser Satzung.

6. Der Verein DJK Neckarhausen e.V., Sitz Edingen-Neckarhausen, verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Errichtung von Sportanlagen und die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen, einschließlich sportlicher Jugendpflege. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

7. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

8. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

9. Der Verein ist in das Vereinsregister unter Nr. VR 786 beim Amtsgericht Heidelberg eingetragen.

II. Ziele, Aufgaben und Pflichten

1. Ziele:
Der Verein will seinen Mitgliedern in den einzelnen Abteilungen und Sportarten sachgerechten Sport ermöglichen und der gesamtmenschlichen Entfaltung nach der Botschaft Christi dienen. Er vertritt das Anliegen des Sports in Kirche und Gesellschaft.

2. Der Erreichung dieser Ziele dienen folgende Aufgaben:

  1. Der Verein fördert den Leistungs- und Breitensport; er sorgt für die Bestellung geeigneter ÜbungsleiterInnen und für die notwendige Ausbildung aller Führungskräfte durch Teilnahme an Schulungskursen, bietet Bildungsgelegenheiten an und fördert die Heranbildung des Führungsnachwuchses.
  2. Er hält bildende Gemeinschaftsabende. Er bemüht sich um die Erziehung und Bildung seiner Mitglieder zu verantwortungsbewussten Christen und Staatsbürgern, zur Achtung der Andersdenkenden und Wahrung der Würde des Einzelnen in einer freien, rechtsstaatlichen, demokratischen Lebensordnung.
  3. Er sorgt für ausreichenden Versicherungsschutz und entsprechende Maßnahmen zur Unfallverhütung, sportärztliche Untersuchung und Überwachung sowie fachgerechte Erste-Hilfe- Ausbildung.
  4. Er nimmt Teil an den gemeinsamen Veranstaltungen, Konferenzen und Schulungen der DJK im Kreis-, Diözesan-, Landes- und Bundesverband und ist bemüht um Verbreitung und Auswertung des DJK- Schrifttums und anderer geeigneter Schriften.
  5. Er arbeitet mit den örtlichen Sportvereinen in guter sportlicher Kameradschaft zusammen und ist bereit, Mitglieder für Führungsaufgaben im Sport zur Verfügung zu stellen.
  6. Die Zusammenarbeit mit den deutschen Sportverbänden und den Sportvereinen hat zur Voraussetzung die parteipolitische Neutralität und die religiöse und weltanschauliche Toleranz.
  7. Er ist bereit, Aufgaben in Kirche und Gesellschaft mitzutragen.

3. Pflichten:
Die Pflichten der DJK als Mitglied des Bundesverbandes, des Diözesanverbandes, der Fachsportverbände und des Landessportbundes sind:

  1. Die Vereinssatzung bei Satzungsänderung des Bundesverbandes oder des Diözesanverbandes entsprechend anzugleichen.
  2. An den gemeinsamen Veranstaltungen und Tagungen in Bundes-, Landes-, Diözesan- und Kreisverband teilzunehmen.
  3. Die Beschlüsse der Organe des Bundesverbandes und des Diözesanverbandes zu erfüllen.
  4. Die festgesetzten Beiträge termingemäß an den Bundesverband, Diözesanund Kreisverband sowie an die Fachverbände und den Landessportbund zu leisten.
  5. Für die Erfüllung der Verpflichtungen gegenüber dem Landessportbund und den Fachverbänden zu sorgen.

III. Mitgliedschaft

1. Der Verein nimmt in ökumenischer Offenheit jeden als Mitglied auf, der die Ziele und Aufgaben der DJK anerkennt.

2. Der Verein unterscheidet in der Mitgliedschaft: a. Aktive Mitglieder, die regelmäßig Sport treiben oder aktiv in der Führung tätig sind. Die altersmäßige Gliederung der DJK- Sportjugend richtet sich nach den Jugendordnungen der einzelnen Fachverbände. Sofern keine passive Mitgliedschaft beantragt wird, gilt jedes Mitglied zunächst als aktives Mitglied. b. Passive Mitglieder, die bereit sind, an den Veranstaltungen der DJK teilzunehmen und die Aufgaben des DJK-Vereins zu fördern und den Beitrag zu leisten. c. Ehrenmitglieder und Förderer, die sich um den Verein in besonderem Maße verdient gemacht haben.

3. Alle Mitglieder über 16 Jahre haben Stimmrecht und Wahlrecht.

4. Aufnahme, Austritt, Ausschluss:

  1. Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vereinsvorstand. Die Anmeldung zur Aufnahme in den DJK-Verein erfolgt durch schriftlichen Aufnahmeantrag beim Vereinsvorstand. Bei jugendlichen Antragstellern unter 16 Jahren ist die schriftliche Einwilligung des gesetzlichen Vertreters (Eltern, Vormund) erforderlich.
  2. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss aus dem Verein.
  3. Der Austritt aus dem Verein erfolgt durch schriftliche Erklärung an den Vorstand. Er wird mit einer Kündigungsfrist von einem Monat zum Ende des Kalenderhalbjahres und nach Erfüllung aller Verpflichtungen gegenüber dem Verein wirksam.
  4. Der Ausschluss eines Mitglieds hat zu erfolgen, wenn das Mitglied offenkundig und fortgesetzt gegen die satzungsgemäß geforderten Mitgliedsverpflichtungen verstößt. Dem Mitglied, das ausgeschlossen werden soll, ist Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben. Über den Ausschluss eines Mitgliedes aus dem Verein entscheidet der Vorstand durch Beschluss, der schriftlich niederzulegen, mit Gründen zu versehen und vom Vorsitzenden und einem weiteren Vorstandsmitglied zu unterzeichnen ist. Der Beschluss ist dem betroffenen Mitglied durch Einschreibebrief zuzustellen. Kommt ein Mitglied mit der Zahlung seines Beitrages für die Dauer von zwei Jahren in Rückstand, so ist dessen Ausschluss im Wege des vereinfachten Ausschlussverfahrens durch Streichen aus der Mitgliederliste durch den Vorstand zulässig.

5. Pflichten der Mitglieder:

  1. Am Sport und Gemeinschaftsleben der DJK aktiv teilzunehmen und die Satzung und die Ordnungen der DJK zu erfüllen.
  2. Im Sport eine faire und kameradschaftliche Haltung zu zeigen und die Pflichten gegenüber den Fachverbänden zu erfüllen.
  3. Die festgesetzten Beiträge nach der Beitragsordnung zu entrichten.
  4. Sich in besonderer Weise auf die Satzung der DJK und die Grundsätze ihrer Sportpflege zu verpflichten, wenn sie pädagogische und leitende Aufgaben übernehmen.

6. Ehrungen von Mitgliedern:
Der Verein ehrt selbst verdiente Mitglieder oder beantragt Ehrungen für sie nach den Ehrenordnungen des Bundes- und Diözesanverbandes, des Sportbundes und der Fachverbände sowie der Gemeinde Edingen-Neckarhausen und des Landes Baden- Württemberg. Näheres regelt die jeweils zutreffende Ehrenordnung.

IV. Organe

Die Organe zur Leitung und Verwaltung des Vereins sind:

  1. der Gesamtvorstand / der geschäftsführende Vorstand
  2. die Mitgliederversammlung
  3. die AbteilungenA. Der Vereinsvorstand:

1. Zusammensetzung:
Zum geschäftsführenden Vorstand gehören:

  1. die/der Vorsitzende
  2. bis zu drei stellvertretende Vorsitzende
  3. die/der KassenwartIn
  4. die/der GeschäftsführerIn
  5. die/der SchriftführerIn

Zum Gesamtvorstand gehören ferner:

  1. der Geistliche Beirat
  2. die Ehrenvorsitzenden
  3. die/der JugendleiterIn
  4. die/der PressewartIn
  5. die AbteilungsleiterInnen für die einzelnen Sportarten
  6. die/der BeisitzerInnen

Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind die/der Vorsitzende und der/die stellvertretende(n) Vorsitzende(n). Jede(r) von ihnen ist allein vertretungsberechtigt. Vertreter der Anschluss- und Trägerorganisationen sollen zu den Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen eingeladen werden. Ferner kann der Vorstand weitere Mitglieder mit beratender Stimme für einen bestimmten Zeitraum oder zu bestimmten Fragen hinzuziehen.

2. Aufgaben des Vereinsvorstandes:
Aufgabe des Vereinsvorstandes ist die Leitung und Verwaltung des Vereins nach Maßgabe der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und die allgemeine Vertretung des Vereins nach innen und außen. Die Zuständigkeiten des geschäftsführenden Vorstandes regelt eine Geschäftsordnung, die durch den Gesamtvorstand mit einfacher Mehrheit verabschiedet wird.

3. Aufgaben der Vorstandsmitglieder und der Kassenprüfer:
Alle Vorstandsmitglieder sind mitverpflichtet und mitverantwortlich für die Verwirklichung der Ziele und Aufgaben der DJK. Die Aufgaben im einzelnen sind:

  1. Die/Der Vorsitzende ist für die Führung des Vereins verantwortlich. Sie/Er vertritt den Verein nach innen und außen, beruft und leitet die Sitzungen und Versammlungen.
  2. Der/Die stellvertretende(n) Vorsitzende(n) unterstützt/unterstützen im Innenverhältnis die/den Vorsitzende(n) bei der Erfüllung ihrer/seiner Aufgaben und vertreten sie/ihn im Verhinderungsfall, der nicht nachgewiesen zu werden braucht. Ihnen können innerhalb des Vorstandes Teilbereiche, die sie eigenverantwortlich erledigen, übertragen werden.
  3. Die/Der KassenwartIn verwaltet die Kasse und stellt den Jahresabschluss und den Haushaltsplan auf. Sie/Er führt die Mitgliederliste, sofern kein(e) BeisitzerIn mit dieser Aufgabe betraut ist.
  4. Die/Der GeschäftsführerIn führt die laufenden Vereinsgeschäfte im Auftrag des Vorstandes. Er führt den Schriftwechsel des Vereins, führt das Vereinsarchiv und schreibt die Vereinschronik.
  5. Der/Die SchriftführerIn führt das Protokoll der ordentlichen und außerordentlichen Mitgliederversammlung. Er/Sie fertigt die Protokolle der Sitzungen des geschäftsführenden Vorstandes sowie des Gesamtvorstandes.
  6. Der Geistliche Beirat erfüllt seine Aufgabe in enger Zusammenarbeit mit dem Vorstand, mit dem er sich um die religiöse Bildung und um die allgemeinen erzieherischen Aufgaben im Verein bemüht. Zu seinen besonderen Aufgaben gehört der seelsorgerische Dienst an den Vereinsmitgliedern.
  7. Die Ehrenvorsitzenden unterstützen aufgrund ihrer Erfahrung den Vorstand beratend bei seiner Arbeit. Sie übernehmen in Abstimmung mit dem Vorsitzenden repräsentative Aufgaben.
  8. Der/Dem JugendleiterIn ist die Betreuung und Vertretung der Jugend- und Schülerabteilungen aufgetragen. Sie/Er erfüllt ihre/seine Aufgaben im Rahmen der DJK-Jugendordnung.
  9. Die/Der PressewartIn arbeitet in der Redaktion der Vereinszeitung mit, fertigt die Berichte für die Tagespresse, hält die Verbindung mit den Pressestellen in Kreis, Diözese, Land und DJK-Sportamt und unterstützt die Verbreitung der DJKVerbandszeitschrift.
  10. Die AbteilungsleiterInnnen haben die verantwortliche Leitung ihrer Abteilung, sorgen für die Aufstellung der Mannschaften, für deren geordneten Spielbetrieb, für Mannschaftsabend und Spielersitzung, für die Mannschaftsbegleitung, für die technische Ausbildung. Sie sind für die Haltung und Disziplin mitverantwortlich. Die AbteilungsleiterInnen werden bei ihren Aufgaben nach Bedarf von Abteilungsvorständen, Spielausschüssen, Spiel-, Mannschafts- und Riegenführern unterstützt.
  11. Der/ Dem Sporta(ä)rztIn obliegt die medizinische Beratung der TrainerInnen und der Vorstandschaft. Sie/Er überwacht die Erste-Hilfe-Einrichtungen und – Maßnahmen und durch periodische Überprüfung den Trainingsbetrieb in Hinblick auf medizinische Problemstellungen insbesondere im Schüler-, Jugend- und Behindertensport.
  12. Die BeisitzerInnen übernehmen Aufgaben zur Unterstützung des Vorstands. Dies können beispielhaft sein: Vergnügungswart, Passivenbetreuung, Seniorenbetreuung, juristische Beratung, Gebäudeunterhaltung etc.
  13. Die KassenprüferInnen prüfen unter Vorlage der Bücher und Belege die Kasse. Der Prüfungsumfang erfasst die Jahresabschlüsse der Kalenderjahre seit der letzten ordentlichen Mitgliederversammlung und den Zwischenabschluss zur ordentlichen Mitgliederversammlung.

4. Wahl:
Die Mitglieder des Vereinsvorstandes: Vorsitzende(r), die stellvertretenden Vorsitzenden, KassenwartIn, GeschäftsführerIn, SchriftführerIn, werden von der Mitgliederversammlung auf 2 Jahre gewählt. Sie bleiben jeweils bis zur Neuwahl in Amt. Der Geistliche Beirat wird von der kirchlichen Stelle im Einvernehmen mit dem Vorstand bestellt. Der/Die BeistzerInnen und der/die PressewartIn werden auf 1 Jahr gewählt. Die/Der JugendleiterIn wird von der DJK-Sportjugend gewählt. Ihre Bestellung bedarf der Bestätigung durch die Mitgliederversammlung. Die AbteilungsleiterInnen für die einzelnen Sportarten werden von den Abteilungsversammlungen für 1 Jahr gewählt und von der Mitgliederversammlung bestätigt.

5. Sitzungsturnus:
Der geschäftsführende Vorstand tritt in der Regel 8x jährlich zusammen. Der erweiterte Vorstand tritt in der Regel 4-6x jährlich zusammen. Die Sitzungen sind jeweils vom Vorsitzenden mit einer Frist von 1 Woche einzuberufen.

6. Beschlussfähigkeit:
Der jeweilige Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der stimmberechtigten Vorstandsmitglieder anwesend ist. Er fasst alle Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung des gestellten Antrages. Enthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen.

7. Ausschüsse des Vorstandes:
Der Vorstand kann zur Erledigung seiner Aufgaben Ausschüsse und Arbeitskreise einsetzen. Als ständiger Ausschuss tagt der Jugendausschuss. Der Jugendausschuss tagt gemäß Jugendordnung. Die/Der Vorsitzende ist von den Sitzungen der Ausschüsse in Kenntnis zu setzen.

B. Die Mitgliederversammlung
Der Verein hält die Mitgliederversammlung in folgenden Formen ab:

  • Ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung)
  • Außerordentliche Mitgliederversammlung

1. Zusammensetzung:
Der Mitgliederversammlung gehören alle Vereinsmitglieder, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, und der Geistliche Beirat an. Jüngere Vereinsmitglieder können der Mitgliederversammlung als Gäste beiwohnen.

2. Aufgaben der Mitgliederversammlung
Die Aufgaben der Mitgliederversammlung sind:

  1. Beratung und Beschlussfassung über Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung für den Verein (Satzungsänderungen, Aufnahme eines anderen Vereins oder Zusammenschluss mit anderen Vereinen, Eintritt in die Verbände des Deutschen Sports oder Austritt).
  2. Beratung und Beschlussfassung aller Fragen, die von so großer Wichtigkeit sind, das durch sie wesentliche Grundlagen des Vereinslebens betroffen werden. Insbesondere die Änderung des Vereinszwecks.
  3. Wahl des Vorstandes oder von Vorstandsmitgliedern gemäß Punkt IV.A.4. dieser Satzung Die Entlastung des Vorstandes oder von Vorstandsmitgliedern auf 1 Jahr.
  4. Wahl der Kassenprüfer für 1 Jahr
  5. Bestätigung der AbteilungsleiterInnen für 1 Jahr
  6. Bestätigung des Jugendleiters und der Jugendleiterin für 1 Jahr
  7. Ernennung eines Ehrenvorsitzenden auf Lebenszeit auf Vorschlag des Vorstandes
  8. Abberufung eines Ehrenvorsitzenden wegen eines gravierenden Grundes (z.B. vereinsschädigendes Verhalten) auf Antrag des Vorstandes
  9. Beschlussfassung über die Jahresrechnung des Vereins über das abgelaufene Vereinsjahr.
  10. Festsetzung der Vereinsbeiträge
  11. die Bestätigung von Abteilungsgründungen

3. Verfahrensbestimmungen:

  1. Die Mitgliederversammlung ist vom Vorsitzenden nach Ablauf von 1 Jahr seit der letzten Mitgliederversammlung unter Angabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von mindestens 2 Wochen in der Tageszeitung oder durch schriftliche Einladung einzuberufen.
  2. Anträge auf Änderung der Satzung und zu den Angelegenheiten, bei denen zur Beschlussfassung eine 2/3-Mehrheit erforderlich ist, müssen eine Woche im voraus schriftlich beim Vorsitzenden eingereicht werden.
  3. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß eingeladen wurde.
  4. Die Mitgliederversammlung fast ihre Beschlüsse, soweit nichts anderes bestimmt ist, mit einfacher Stimmenmehrheit. Jedes Mitglied hat eine Stimme, Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung des gestellten Antrags. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen.
  5. Ein Beschluss, der sich auf Angelegenheiten des Punktes IV.B.2.1. und IV.B.2.2 bezieht, bedarf einer Stimmenmehrheit von 2/3 der erschienenen Mitglieder.
  6. Die Wahlen zum Vereinsvorstand erfolgen in der Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit.
  7. Wahlen werden grundsätzlich in geheimer Abstimmung durchgeführt, Abstimmung durch Handzeichen genügt, wenn diese beantragt wird und sich kein Widerspruch ergibt. Das Vorschlagsrecht für die Wahlen haben alle stimmberechtigten Mitglieder.
  8. Die in einer Mitgliederversammlung gefassten Beschlüsse sind in einem Protokoll festzuhalten, das vom Vorsitzenden oder Versammlungsleiter und dem/der SchriftführerIn zu unterzeichnen ist.
  9. Durch den Vorstand oder auf schriftlichen Antrag von 1/3 der stimmberechtigten Vereinsmitglieder unter Angabe der Gründe kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden.

C. Abteilungen

  1. Zur Gewährleistung des Sportbetriebes kann der Vorstand rechtlich unselbständige Abteilungen gründen, die von der Mitgliederversammlung zu bestätigen sind.
  2. Den Abteilungen steht ein(e) AbteilungsleiterIn vor, die/der vor einer ordentlichen Abteilungsversammlung für 1 Jahr zu wählen ist und die/der Mitglied des Gesamtvorstandes ist. Sie/Er ist von der nächsten Mitgliederversammlung zu bestätigen.
  3. Die Abteilungsversammlungen, in denen die/der AbteilungsleiterIn gewählt wird, hat in der Regel im Zeitraum von 3 Monaten vor der Mitgliederversammlung des Vereins stattzufinden, auf der der Vorstand gewählt wird.
  4. Die Vorschriften des Punktes B. 3. gelten analog für die Abteilungen.
  5. Im Rahmen der Verwaltung der Abteilungen können sich diese eigene Satzungen geben, die dieser Satzung nicht widersprechen dürfen. Sollten eigene Satzungen in den Abteilungen existieren, neu eingesetzt oder geändert werden, sind diese dem Vereinsvorstand vorzulegen. Der Vorstand kann 3 Monate nach Vorlage der Satzung sein Vetorecht ausüben. Die Satzung tritt erst in Kraft, wenn der Vorstand hiervon keinen Gebrauch macht.
  6. Zur Verwaltung der Abteilung können Abteilungsvorstände und Spielausschüsse gebildet und gewählt werden. Sofern keine Abteilungssatzung besteht, kann die jeweilige Abteilungsversammlung die Zusammensetzung dieser Gremien im Rahmen dieser Satzung bestimmen.
  7. Die Abteilungen können eigene Kassen führen. Sie sind Unterkassen der Vereinskasse. Die erstellten Jahresabschlüsse sind der/dem VereinskassenwartIn vorzulegen. Die/Der Vereinsvorsitzende, die/der VereinskassenwartIn und die VereinskassenprüferInnen haben das Recht jederzeit die Unterlagen der Abteilungskasse einzusehen und die Kasse zu prüfen.
  8. Konten der Abteilungen sind auf die Bezeichnung DJK Neckarhausen e.V., Abteilung …, anzulegen. Neben der/dem AbteilungsleiterIn, der/dem AbteilungskassenwartIn haben die/der Vereinsvorsitzende und die/der VereinskassenwartIn Vollmacht zu erhalten.
  9. Die Abteilungen können neben dem Vereinsbeitrag eigene Abteilungsbeiträge festsetzen. Die festgesetzten Beiträge werden jedoch erst nach Zustimmung durch den Vereinsvorstand wirksam.

V. Austritt aus dem DJK-Bundesverband sowie dem DJK-Diözesanverband Freiburg

Der Austritt kann nur in einer mit dem Tagesordnungspunkt „Austritt“ mit einer Frist von 14 Tagen einberufenen Mitgliederversammlung mit 3/4 Mehrheit bei Anwesenheit von mindestens der Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Die Einladung zur Mitgliederversammlung ist gleichzeitig dem Kreisverband und dem Diözesanverband vorzulegen. Der Austrittsbeschluss (Auszug aus dem Protokoll) ist dem Kreis-, Diözesan- und Bundesverband mitzuteilen. Der Austritt wird erst rechtskräftig am Ende des Kalenderjahres und wenn der Diözesanverbandsvorstand den Austritt nach Erfüllung aller bestehenden Verpflichtungen bestätigt. Im Falle des Ausschlusses oder des Austritts des Vereins fallen Vermögenswerte, die dem Verein zum Zwecke der Sportpflege vom Bundesverband, vom Diözesanverband, Bistum oder der Pfarrgemeinde zur Verfügung gestellt wurden, an den Geber zur weiteren Verwendung für die Sportpflege zurück.

VI. Auflösung

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer mit dem Tagesordnungspunkt „Auflösung“ mit einer Frist von 14 Tagen einberufenen Mitgliederversammlung mit 3/4-Mehrheit bei Anwesenheit von mindestens der Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Sollte bei der ersten Versammlung nicht die erforderliche Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein, so ist eine zweite Versammlung schriftlich mit gleichen Fristen einzuberufen, die dann mit 3/4-Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig ist. Die Einladung zur Mitgliederversammlung ist gleichzeitig dem Kreisverband und den Diözesanverband vorzulegen. Der Auflösungsbeschluss (Auszug aus dem Protokoll) ist dem Kreis-, dem Diözesan- und dem Bundesverband unverzüglich mitzuteilen. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Pfarrgemeinde St. Andreas Neckarhausen. Diese hat es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke, und zwar für die Sportpflege oder falls dies nicht möglich ist, für die Jugendarbeit zu verwenden.

Wirksamkeit
Neckarhausen, 23. Mai 2001
Vorstehender Satzungstext wurde von der Mitgliederversammlung des Vereins am 23. Mai 2001 zu Neckarhausen angenommen und wird mit Eintragung ins Vereinsregister wirksam.

Ehrenordnung der DJK Neckarhausen

§ 1 folgende Ehrenzeichen werden von der DJK Neckarhausen verliehen:

  • die DJK-Ehrennadel in Silber für 25 Jahre Mitgliedschaft
  • die DJK-Ehrennadel in Gold für 40 Jahre Mitgliedschaft
  • die DJK-Ehrenmitgliedschaft für besonders langjährige Mitgliedschaft oder für langjährige Tätigkeit in der Vorstandschaft

§ 2 Für besondere Verdienste um die DJK Neckarhausen bzw. für ganz besondere sportliche Leistungen werden folgende Ehrenzeichen verliehen:

  • die DJK-Ehrennadel in Silber (Johannes-Sampels-Ehrennadel) für den persönlichen Einsatz und für besondere Verdienste um die DJK
  • die DJK-Ehrennadel in Gold (Carl-Mosterts-Ehrennadel) für den persönlichen Einsatz und für besondere Verdienste um die DJK
  • das DJK-Sportehrenzeichen in Silber für hervorragende sportliche Leistungen auf Landesebene
  • das DJK-Sportehrenzeichen in Gold für hervorragende sportliche Leistungen auf Bundesebene
  • das DJK-Ehrenzeichen in Silber (Adalbert-Probst-Ehrenzeichen) für den persönlichen Einsatz und für besondere Verdienste um die DJK
  • das DJK-Ehrenzeichen in Gold (Ludwig-Wolker-Ehrenzeichen) für den persönlichen Einsatz und hervorragende Verdienste um die DJK
  • den DJK-Ehrenbrief des Diözesanverbandes für hervorragende Verdienste um die DJK oder für eine wesentliche Förderung der DJK
  • den DJK-Ehrenbrief des Bundesverbandes für hervorragende Verdienste um die DJK oder für eine außerordentliche Förderung der DJK

Beitragsordnung der DJK Neckarhausen Die Hauptversammlung beschloss die nachstehende neue Beitragsordnung, gültig ab: 1.Juli 2009

  • Kinder/Jugendliche bis 18 Jahre, 48,00 € jährlich
  • Schüler, Auszubildende und Studenten über 18 Jahre auf Antrag 48,00 € jährlich
  • Erwachsene 96,00 € jährlich
  • Familienmitgliedschaft (Ehepaar ) 192,00 € jährlich (alle Kinder bis 18 Jahre sind beitragsfrei)
  • Zuschlag für aktive Sportler: 12,00 € jährlich

Barzahler bzw. Zahlung durch Überweisung: Zuschlag: 6,00 € jährlich

Ein Antrag zur Beitragsumstellung für Auszubildende, Schüler und Studenten kann bis zum 28. Februar eines jeden Jahres gestellt werden. Später eingehende Anträge können nicht mehr berücksichtigt werden.